Mitgliederladen für

Naturkost & Naturwaren

in Kiel

Info June 2017

Hallo, liebe Mitglieder: Hallo ihr Lieben, diesmal haben wir viele Themen am Wickel, daher habt ihr auch mehr Lesestoff als die letzten Male. Also dann:
In eigener Sache:
Einkaufszeiten: Unsere räumlichen Kapazitäten sind recht begrenzt, daher empfehlen wir euch, wann immer ihr die Möglichkeit habt am Anfang der laufenden Woche einzukaufen, also Montag bis Mittwoch. Die Tendenz zunehmend am Freitag und Samstag einzukaufen ist ungebrochen. Wobei bisher noch eine kleinere Lücke am Freitag Vormitttag auszumachen ist. Ansonsten stapelt ihr euch regelrecht am Freitagnachmittag und am Samstag. Wer sich selbst ´nen guten Dienst tun will, sollte also das Wochenende meiden. Der Donnerstag ist sehr unterschiedlich. Mal ist kaum etwas los, in der nächsten Woche brummt es durchgehend. Der Donnerstag ist dabei für uns insoweit etwas besonderes, da wir, seit einiger Zeit, unsere Großlieferung der Trockenwaren hierher verlegt haben. An diesem Tag türmen sich im ganzen Laden Kisten und Kartons und ihr tätet euch und uns einen großen Gefallen, wenn ihr möglichst den Donnerstagvormittag meidet.
Papiertüten und andere Geldsenken: Neben dem Apell ums Parken, ist dies unser größter Dauerbrenner. Wann immer ihr neue Behältnisse wie Papier- und Plastiktüten oder Eierpappern oder Einkaufstaschen nehmt, bitte BITTE denkt dran, dass auch diese Artikel von euch GEKAUFT werden müssen. All´ diese Einkaufshilfen, die wir gerne bereit halten, müssen auch von uns GEKAUFT werden. Daher brauchen wir dringend eure Mitarbeit !!! Für uns ist es mühsam, an der Kasse nachzufragen, ob auch die neuen Tüten aufgeschrieben wurden. So mancher hat sich dadurch sogar schon auf den Schlips getreten gefühlt. Wir verdächtigen keinen von euch persönlich ! Unsere Erfahrung ist jedoch, dass bei jedem zweiten oder dritten Kunden was vergessen wurde. Mal sind es Tüten, mal auch der Stückpreis einer Ananas oder das Bund Radieschen. Sehr gern werden die abgepackten Kartoffeln vergessen, besonders, wenn sie auf dem Boden verbleiben. Viele stellen sie daher bereits jetzt mit auf den Tresen, DANKE dafür !
Vergessene Waren: Das führt auch gleich zum nächsten Bermudadreieck: Ich schwör euch, jeder, der nie in einem Laden gearbeitet hat, kann nicht glauben, was so Alles bei uns vergessen wird. An manchen Tagen sind es mehrere Leute, die etwas stehen lassen. Je hektischer der Tag, desto mehr fällt an. Das fängt natürlich mit Teilen des Einkaufes an. Manchmal ist es nur ein Glas Kichererbsen oder das Klopapier oder der Klassiker, eine Packung Eier. Manchmal ist es ein großer prall gefüllter Korb mit Gemüse. Wenn wir es rechtzeitig sehen, laufen wir hinterher und haben schon so manches Auto noch stoppen können, ehe es den Hof ganz verlassen hat. Oft sind es aber auch Gegenstände, die nur zufällig zum Einkauf mit genommen wurden. Hier sind schon oft Schlüssel und Geldbörsen liegen geblieben. Über 1 Jahr lang haben wir versucht einen Autoschlüssel wieder los zu werden. (Wie ist dieser Mensch nach Haus gekommen ?). Handschuhe, Mützen sowie leere Taschen und Körbe stehen auch hoch im Kurs. Sogar eine Regenhose wollte keiner mitnehmen. Aber auch diverse Unterlagen und eine Rolle technischer Zeichnungen wurden vergessen. Finden wir etwas, bewahren wir all diese Dinge eine Weile auf. Essensware maximal bis zu 1 Woche, danach verschenken wir diese Sachen. Was wir nicht finden, ist dann auch leider weg.
Schwerpunktthema:
Milchprodukte direkt vom Bauern: Die Milch und die Sahne in den braunen Flaschen wird uns schon von Anfang an, vom Hof Rzehak bei Schinkel geliefert. Dieser Hof hat nicht nur Kühe, sondern sogar seine eigene kleine Meierei. Das ist etwas ganz Besonderes, das gibt es fast gar nicht mehr. Wir können uns also glücklich schätzen, das wir so etwas haben. Das gilt insbesondere, da wir das große Glück haben sogar Vorzugsmilch von ihnen bekommen zu können. Höfe, die Vorzugsmilch verkaufen, müssen extrem hohe Hygienestandards einhalten. U.a. wird die Milch jeder einzelnen Kuh auf die Einhaltung der Keimzahlen überprüft.
Da uns diese Fragen oft gestellt wurden, folgt eine kurze Begriffserklärung:
Vorzugsmilch ist Rohmilch, also Milch die nicht bearbeitet oder sonst wie verändert wurde. Diese Milch ist original so, wie sie die Kuh verlassen hat, nur gekühlt, sonst Nix. Wir haben hier also, im besten Sinne der Bedeutung, noch ein Lebensmittel.
Die Vollmilch und die fettarme Milch von Rzehak wird nur pasteurisiert, also kurz wärmebehandelt um Keime abzutöten. Sie wird nicht homogenisiert, also nicht mit hohem Druck durch Düsen gepresst um die Fettflöckchen in winzige Fettkügelchen zu zerkleinern. Daher verteilt sich das Milchfett eben nicht gleichmäßig, sondern schwimmt mit der Zeit auf und kann als Sahne abgeschöpft werden. Dadurch ist eine weitgehend natürliche Verdauung der Milch möglich. Bei der gängigen homogenisierten Milch, sind die Fettkügelchen so winzig klein, dass sie z.T. ungehindert die Darmwand passieren können. Somit hat unser Körper nicht die Wahl, ob und wie viel er gerne aufnehmen bzw. einfach durchrauschen lassen will.
Im Laden bieten wir auch die Milch vom Großhandel im Tetrapack an. Diese Milch ist Homogenisiert und Pasteurisiert. Sie ist von uns eigentlich nur als Ergänzung gedacht gewesen, falls die echte Milch von Rzehak mal alle ist. Diese Tetrapackmilch wird nach einem neuerem Verfahren behandelt, welches höhere Wärme einsetzt. Dadurch wird sie zu einer länger haltbaren Milch, fast wie die UHT-Milch. Sie ist also keine echte Frischmilch, auch, wenn Kartonaufdruck was anderes suggeriert. Die längere Haltbarkeit wird unserer Meinung nach teuer erkauft. Diese Milch ist also schon weit weg vom Ursprung und kann eigentlich nur noch als Nahrungsmittel und nicht mehr als Lebensmittel bezeichnet werden. Allerdings gehen die Meinungen über dieses Thema weit auseinander, jede und jeder möge sich da auch selber schlau machen und eine eigene Meinung bilden.

Sortimentsveränderung:
Feine Linie: Im Joghurtsegment gibt es nun diesen neuen Anbieter. Er ist speziell für den Fachhandel und soll nicht in normalen Supermärkten verkauft werden. Dafür hat sich eine Gruppe von Lieferanten und Großhändlern zusammen getan, sie achten sehr auf Regionalität. Zudem soll der Preis auch auf Dauer so niedrig bleiben.
Goldeimer: Unser neues 3-lagiges Klopapier hat einen hehren Ansatz. Dahinter steht ein soziales Projekt, das zum Ziel hat Menschen in abgelegenen und armen Gegenden bessere hygienische Umstände v.a. saubere Toiletten zu bieten. Dafür wird der Gewinn des Projektes eingesetzt. Sie arbeiten u.a. mit dem Viva con Agua Projekt zusammen, Schön ist, dass sich das Goldeimerpapier immer mehr verbreitet, z.B. immer öfter auf Festivals benutzt wird. Wollt ihr mehr wissen, dann könnt ihr im Internet noch viel mehr dazu finden.
Rosenkrantz: Toll ist es, dass wir nun wieder das Gemüse direkt von Rosenkrantz bekommen. Dieses Gemüse wird morgens geerntet und dann, noch am selben Tag, an uns geliefert. Im Laufe des Sommers wird sich das Angebot immer mehr erweitern. Der Salat und erst recht ihre Tomaten sind fast schon legendär !
Erdbeeren: Noch gibt es „nur“ die Erdbeeren vom Großhandel. Sobald es aber wieder die, vom Schillerhof gibt, stehen sie bei uns im Laden. Wichtig hierbei: die Saison ist kurz, seeeehr kurz. Letztes Jahr waren es nicht einmal 3 Wochen !
Packeis: Anders als die frischen Erdbeeren, halten sie sich tiefgefroren deutlich länger. Es sei denn sie kommen als Packeis daher, dann sind sie im Nu aufgefuttert. Das Packeis hat nun eine eigene Tiefkühlbox. Sie steht, zumindest für die Hochsaison im Sommer, vorne bei den Kühlschränken, unter den Eiern. Manche von euch haben gewiss den Beitrag im NDR über Viktor und sein Packeis gesehen. Und wissen, dass es zwar kein reines Bioeis ist, dafür direkt aus Kiel kommt. Dieses Eis enthält keine Geschmacksverstärker, Emulgatoren oder Aromen. Es wird auch nicht mit viel Luft aufgepumpt um mehr Masse und mehr Cremigkeit vorzutäuschen. Gutes Eis, von Hand gemacht, möglichst viele regionale Zutaten – einfach super.
Honig, direkt: Wir haben dieses Jahr noch einen weiteren Imker aus Kiel und nächster Umgebung eingelistet. Von unserem langjährigen Imker haben wir derzeit noch nichts, hier müssen wir die erste Ernte des Jahres noch abwarten. Vom Neuen stehen schon 2 Sorten im Regal. Er ist etwas teurer als der andere, aber mindestens genauso gut !
Weckgläser: Neu bei uns sind die Weckgläser, die es in 3 Großen gibt. Zu jedem Glas gehört ein Glasdeckel. Wer möchte, kann auch die weißen Plastikdeckel (im 5er Pack) dazu kaufen. Denn die Gläser eignen sich nicht nur für Marmelade und Kürbis, mit den weißen Deckeln können sie auch für alles Mögliche, wie Soßenreste und Dressings verwendet werden. Die Deckel schließen recht gut, sind aber nicht wasserdicht. Viel Spaß damit wünschen wir euch.
Wünsche von uns an euch:
Parken beim Einkauf: Kurz und knapp: parkt BITTE auf unseren 2 markierten Parkplätzen ( 2 nicht 3) !!! Sollte es nicht gehen, parkt in der Wörthstraße, hier ist tagsüber eigentlich immer was frei. Vor den Garagen unserer Nachbarn solltet ihre nicht parken. Nein, auch nicht kurz ! Wir wollen keine genervten Nachbarn, schon gar nicht welche, die auch noch im Recht sind. Den Tipp, euch auf die hinteren Sky-Parkplätze zu stellen darf ich euch nicht geben, es sind ja nicht unsere ! Solltest ihr jedoch trotzdem dort stehen, denkt dran, der Sky-Parkplatz wird seit kurzem von einer privaten Firma täglich kontrolliert (siehe Schilder). Legt lieber eine Parkscheibe ins Fenster, ansonsten drohen Parkstrafgebühren von 30,- € (ja, dreißig Euro !).
Pfand: Gerne könnt ihr die Pfandflaschen, die ihr bei uns gekauft habt hier abgeben. Leider können wir nicht Flaschen entgegen nehmen, die nicht im BioHof-Sortiment sind. Das geht nicht, da wir beim Großhandel nicht einzelne Flaschen, sondern immer nur ganze Kisten, also Kisten voll mit Leergut, abgeben können. In der Leergutstation sind über jeder Reihe Schilder angebracht. Sie zeigen den Wert einer Flasche und der einer Kiste an. Ihr müsst nur die Menge zählen und aufschreiben, das Ausrechnen macht dann die Kasse. Am einfachsten wird es an der Kasse, wenn ihr immer alles Leergut aufschreibt. Beim Kauf von neuen Getränken berechnet die Kasse automatisch den Pfand mit, deshalb ist es einfacher beides ganz zu trennen. Einmal alles Leergut und dann einmal der gesamte Einkauf.
Vorbesteller: Wir haben eigentlich ein recht umfangreiches Sortiment, das finden wir zumindest. Trotzdem gibt es ´ne Menge, was wir nicht haben. Wer von euch also den 9. Ketchup oder die 17. Nudelsorte haben will, kann dieses – sofern unser Großhandel es hat – mit einer Sonderbestellung, extra für sich bestellen. Wichtig ist, es kann nur bestellt werden, was unser Großhandel hat und zwar nur als ganze Verpackungseinheit (meistens 6 Stück). In der Regel dauert es 1 Woche bis es kommt. Kann aber auch länger dauern. Beim Fleisch, besonders beim Geflügel dauert es immer länger, hier sollten die Wünsche 10 bis 14 Tage im Voraus geäußert werden. Wir nehmen die Bestellungen nur direkt und persönlich am Tresen an. Nicht per Telefon und nicht per Mail ! Auch wenn dies für euch praktischer wäre, für uns ist es das nicht. Eine Ausnahme gilt nur für Brot, dieses kann auch telefonisch zurückgelegt werden. Und der Umfang der Vorbestellungen muss gering bleiben und auch nicht jede Woche dies oder das ! Es ist ein Sonderservice von uns, der nicht viel unserer Zeit beanspruchen darf. Wir sind auch so ganz gut ausgelastet.
Kassenablauf: Ja, hier ist es eng und wir haben kein Laufband. Umso mehr ist es wichtig, das wir alle zusammen für eine übersichtliche Situation sorgen. Das beginnt am Anfang, bitte kauft mit unseren Einkaufskörben ein. Packt nicht gleich eure eigenen Körbe uns schon gar nicht den eigenen Rucksack voll. Wir wollen an der Kasse grundsätzlich alles sehen können. Wer mehr als ´ne handvoll Dinge kauft, sollte am Besten einen gesonderten Korb für die selbst abgewogene und einen für die fertig abgepackte Ware nehmen. Dieser Laden gründet sich auf Vertrauen. Deshalb sehen und fragen wir an der Kasse nach, denn wir wissen ja; dass im Korb übersehene Waren (unter dem Salat oder so) nur ausversehen nicht zum Scannen bereit gelegt wurde. Es muss nicht restlos alles Gemüse aus dem Korb und auf den Tresen gelegt werden. Nur so viel sollte ausgepackt werden dass gut zu sehen ist, das nichts anderes mehr dort liegt.
Sommerpause: Zum Anfang der großen Schulferien, werden wir vom 24. Juli bis zum 9. August ebenfalls eine Sommerpause einlegen. Wie immer werden wir diese Zeit u.a. fürs Renovieren nutzen.

Euer BioHof Team wünscht euch einen wunderschönen Sommer !

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